doch eine Fortsetzung gibt es sicher
Bin am 18. wieder wohlbehalten in Deutschland angekommen, dass mir mittlerweile gar nicht mehr gefällt. Ich habe die 3-tägige Faehre von Tanger nach Sete genommen und von dort (nachdem das Rad wegen Geldmangel verkauft werden musste
) mit dem Nachtzug nach Basel.
Insgesamt einen Monat habe ich in Marokko verbracht und dabei viel gelernt, gesehen, gerochen, gehört, gefühlt und geschmeckt und mich deshalb auch verändert.
Es ist nicht nur unheimlich schwer, wenn Leute von mir verlangen einen vollwertigen Abschnitt meines Lebens in Worte zu fassen, es kommt auch niemals die Magie rüber die der lebendige Moment in sich trug und die diese Reise so speziell gemacht hat.
Ich rate euch deshalb, dieses wunderbare Land selber zu bereisen, denn das steht fest, sehenswert ist es allemal!
Vielen Dank an alle für die wunderbaren Erfahrungen! Um etwas zurückzugeben: Falls jemand Fragen zur Vorbereitung eigener Touren hat, einfach an mich stellen, ich beantworte sie besten Gewissens.
Damit ihr nicht ganz leer ausgehen müsst hier ein kleiner Einblick durch Fotos, lasst euch entführen (einfach beide Links nacheinander anklicken, ich empfehle die Musik wirklich!) :
Musik Diashow
Hallo Moritz,
eine außergewöhnliche Reise mit beeindruckenden Fotos ist zu Ende. Ich war schon einige Male in Nordafrika (Tunesien, Marokko und Ägypten), aber mit Ausnahme von Kairo immer in Touristensädten. Deine bildhaften Eindrücke spiegeln wohl eher das wahre Nordafrika wider. Danke für die umfangreiche Dokumentation – wirklich sehr interessant.
Einen guten Start in den nicht ganz so prickelnden Alltag wünscht
von Herzen
Sonja
Hey Sonja,
danke für deine lieben worte, auch ich habe mich nur in touristenstädten aufgehalten, war dabei aber immer bestrebt den wahren charakter der stadt kennen zu lernen, schön, falls das erkennbar sein sollte
alles gute und grüße an die family!
moritz
Hallo Moritz,
es war sehr interessant, Dich eingeschränkt auf Deiner Reise begleiten zu dürfen! Dabei kamen viele Erinnerungen an meine Erlebnisse im Ausland hoch.
Ich hoffe, bald einmal die Gelegenheit zu haben, mit Dir persönlich darüber zu sprechen!
Als ich mich vor einigen Jahren für 2 Wochen in Agadir aufhielt und ständig zwischen der Touristenmetropole und einem Dorf (ca. 30 Autominuten entfernt) pendelte, waren die Unterschiede absolut konträr. Sehr schnell lernte ich die profitsüchtigen Einheimischen in Agadir zu hassen und die Menschen im “freien Land” zu lieben. Man kann sich das nicht vorstellen…!
Obwohl man das vielleicht auch niemanden vorwerfen kann, wie würde ich als Marokkaner handeln, in einem Land voller Gegensätze!?
Es würde mich nicht wundern, wenn Du aufgrund Deiner bestimmt einschneidenden Erlebnisse, Deine Zukunft umkrempelst.
Große Reisen verändern den Horizont!
Ich wünsche Dir alles Gute für die Zunft,
Roland